
Unser
Schulalltag
Schulstufen
Erprobungsstufe
Der Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule ist für die Kinder und ihre Eltern ein bedeutsamer Lebensabschnitt. Die Erprobungsstufe ist das Bindeglied zwischen der Grundschule und der weiterführenden Schule. Zum wissenschaftspropädeutischen Arbeiten als Kennzeichen gymnasialer Bildung gehört es, unter der Zielperspektive Selbstverwirklichung in sozialer Verantwortung die methodischen Kompetenzen der Schüler:innen wirksam zu fördern und einzufordern.
Die Gestaltung eines sanften Überganges von der Grundschule zur weiterführenden Schule ist ein zentrales Anliegen des Wim-Wenders-Gymnasiums. Kontakte zu Grundschulen in der Umgebung und der pädagogische Austausch mit Lehrkräften dieser Schulform dienen dazu, die Lernvoraussetzungen der Schüler:innen genauer zu kennen und darauf eingehen zu können.
Mittelstufe
Der Unterricht in der Mittelstufe knüpft an Lernerfahrungen der Erprobungsstufe an und schafft die Voraussetzungen für den Übergang in die Oberstufe. Ein differenziertes Angebot dient der Vertiefung der fachlichen Bildung, dem individualisierten Lernen und trägt zur Vorbereitung wissenschaftlichen Arbeitens bei.

Oberstufe
Ziel der gymnasialen Ausbildung ist das Erlangen der Allgemeinen Hochschulreife und die breitgefächerte Befähigung, eine akademische Laufbahn an einer Universität, Hochschule oder Akademie im In- und Ausland zu beginnen. Dies geschieht unter Berücksichtigung der gesetzlichen Verordnungen für das Zentralabitur und der Richtlinien der einzelnen Fächer. Die in der Erprobungs- und Mittelstufe geschaffenen Grundlagen – rationalen Problemen mit kreativen Lösungsvorhaben zu begegnen, Interesse an Wissenschaft und Forschung zu entwickeln, Formen wissenschaftlichen Arbeitens zu kennen und anzuwenden – werden aufgegriffen, vertieft und weiterentwickelt.
Nervensystemtraining vor dem Abitur: Ein Beitrag zur gesunden Schule am Wim-Wenders-Gymnasium Düsseldorf-Oberbilk
„Die Atemübungen bewirken Wunder“ – mit dieser eindrücklichen Rückmeldung beschreibt eine Schülerin die Wirkung eines Praxisprojekts zur Stressregulation, das im Februar 2026 am Wim-Wenders-Gymnasium durchgeführt wurde.
In der Zeit vom 05. bis 20.02.2026 nahmen Schüler:innen der Abiturjahrgänge freiwillig an einer Workshopreihe mit der Nervensystemtrainerin Silvia Freeborn teil. In einer Phase hoher Anforderungen und Prüfungsbelastung erhielten sie damit einen geschützten Raum, um sich bewusst mit ihrer eigenen Stressregulation auseinanderzusetzen und ihre gesundheitlichen Ressourcen zu stärken.
Ziel des Projekts war es, junge Menschen in ihrer Selbstwahrnehmung und Selbstwirksamkeit zu unterstützen. Die Schüler:innen lernten, ihr Nervensystem besser zu verstehen und entwickelten konkrete, alltagstaugliche Strategien, um mit Stress, Anspannung und Prüfungsdruck konstruktiv umzugehen. Im Zentrum standen dabei Atem-, Körper- und Wahrnehmungsübungen, die unmittelbar erfahrbar machten, wie eng körperliche Prozesse, Emotionen und Gedanken miteinander verbunden sind.
Die Rückmeldungen der Teilnehmenden zeigen eindrücklich, wie wirksam bereits kurze, gezielte Impulse sein können. Aussagen wie „Jetzt verstehe ich, wie Anspannung entsteht“, „Danach fühle ich mich ruhiger“ oder „Mir geht es deutlich besser“ verdeutlichen, dass die Schüler:innen nicht nur Wissen erworben, sondern vor allem konkrete Entlastung erfahren haben. Auch aus Sicht der Schulsozialarbeit wurde die hohe Relevanz und positive Wirkung des Angebots bestätigt.
Das Projekt leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung einer gesunden Schule, in der die mentale Gesundheit und das Wohlbefinden der Schüler:innen bewusst gefördert werden. Es zeigt, wie bedeutsam es ist, präventive Angebote frühzeitig zu verankern und jungen Menschen Werkzeuge an die Hand zu geben, die sie nachhaltig stärken.
Ermöglicht wurde die Workshopreihe durch die großzügige Unterstützung der Initiative „Unternehmer*innen mit Herz e.V.“, die sich in diesem Jahr in besonderer Weise für die mentale Gesundheit junger Menschen engagiert.
Aufbauend auf den positiven Erfahrungen wird das Angebot im kommenden Schuljahr fortgeführt und weiter ausgebaut. Neben einem erneuten Durchgang für Schüler:innen ist auch ein spezifisches Training für Lehrkräfte geplant. Darüber hinaus wird ein Angebot im Ganztag entwickelt, das Elemente des Nervensystemtrainings mit Bewegung verbindet und so einen weiteren Beitrag zur ganzheitlichen Gesundheitsförderung an der Schule leistet.


Ansprechpartner
Erprobungsstufe
Peter Sturm

Ansprechpartnerin
Mittelstufe
Silvia Ihle

Ansprechpartner
Oberstufe
Stefan Möllenberg
