Ungebremst zum Sieg

In Hubbelrath belohnten sich die Schülerinnen und Schüler der AG Seifenkistenbau mit einem Rennen bei bestem Wetter.

Hitze flimmert über Asphalt und im Gras zirpen die ersten Grillen, als die ersten Rennfahrer am Dienstagnachmittag, 26. Juni 2018, am Mydlinghoven nahe Düsseldorf eintreffen. Kritisch beäugen sie den Rennhügel, bevor sie ihre Boliden (selbstg

ebaute Seifenkisten) den Berg hinaufziehen: „Die Kurve direkt zu Beginn wird schwierig“, schätzt Jakob (5b). Dennoch, die Rennbedingungen sind perfekt für die Schülerinnen und Schüler der AG Seifenkistenbau. Ein Jahr lang haben sie gesägt, geschraubt und geschwitzt um die bunten Karren fertig zu stellen, nun ist das große Finale.

Die ersten Testläufe sind bereits absolviert, als die Zuschauermenge aus Eltern, Geschwistern und Lehrern am Ziel immer dichter wird. Julian (5a) bespricht mit seinen Teammitgliedern die beste Renntaktik: „Versucht durch die Kurve hindurch zu gucken“. Endlich sammeln sich die behelmten Rennfahrerinnen und Rennfahrer zur letzten Besprechung um die Rennleiter Herrn Martin und Herrn Stork. „Das Lenken unterschätzt man“, findet Julian, alle stimmen zu. Nach einer kurzen Sicherheitsbelehrung kann es los gehen.

Mit individuelle eingeschätztem Risiko rollen die Rennfahrer den Hügel Richtung Gutshof hinab. Schnell kristallisiert sich heraus: Wer ruhig bleibt kommt am schnellsten ins Ziel. Die empfindliche Lenkung verzeiht wenig, viele Kisten landen samt Fahrer in der Wiese neben der Straße.

Als das Licht goldener wird, stehen die drei Sieger auf dem Siegertreppchen. Mads (5b) erklärt das Geheimnis des Siegers: „Ich habe einfach nicht gebremst“.

Digitale Schulbücher auf dem Prüfstand

Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums an der Schmiedestraße testen digitale Schulbücher im Rahmen eines wissenschaftlichen Projekts.

Acht Fünftklässlerinnen und -klässler nehmen an einer Studie der Didaktik der Mathematik, Universität Duisburg-Essen teil. An mehreren Terminen bekommen sie Zugang zu einem modernen digitalen Mathematikbuch. Ziel der Doktorarbeit ist es, einen genaueren Einblick in die Arbeitsweisen und Lernprozesse der Schülerinnen und Schüler zu erhalten.

Erste digitale Schulbücher sind auf dem deutschen Schulbuchmarkt zu finden, jedoch handelt es sich dabei weitestgehend um digitalisierte Formen gedruckter Schulbücher in Form von pdf-Dateien, die noch sehr an „klassische“ Schulbücher erinnern. Unabhängig vom jeweiligen Fach bieten digitale Schulbücher durch ihre elektronische Beschaffenheit allerdings spezifische strukturelle Eigenschaften und Elemente, die sich von traditionellen Schulbüchern unterscheiden können. Dies wiederum beeinflusst die Nutzung dieses Lernmediums.

Kleines Team hoch motiviert

Beim Stadtradeln 2018 nimmt auch das Team vom Gymnasium an der Schmiedestraße teil.

Täuscht der Eindruck? Sind an diesem Montag, 18. Juni 2018, wirklich weniger Autos auf Düsseldorfs Straßen unterwegs? Auf dem Weg zum Gymnasium an der Schmiedestraße rollen auf jeden Fall mehr Zweiräder als üblich. Der Grund: Das Stadtradeln hat begonnen und das junge Team der Schule im Aufbau ist hoch motiviert.

21 Tage lang, bis zum 7. Juli 2018, radeln die Teammitglieder für das Gymnasium und sammeln fleißig Kilometer. „Normalerweise fahre ich gar nicht mit dem Rad zur Schule“, gesteht Youssef (5c) Schüler. „Ich fahre täglich die vier Kilometer zur Schule“, erklärt Rasmus (5a) anderer stolz, „und zurück“. Dass das Gymnasium an der Schmiedestraße im Vergleich zu anderen Schulen nur vier Klassen hat, die teilnehmen können, beeindruckt die Fünftklässler nicht: „Wir treten einfach fester in die Pedale“.

Sound der Schmiedestraße

Premiere in der Black Box – Die Talentschmiede Tanz stellte gemeinsam mit dem tanzhaus nrw den selbst produzierten Kurzfilm Fricke Ticke vor.

Ganz stumm wird es im Kinosaal der Black Box in der Düsseldorfer Altstadt. Schüler, Eltern, Lehrer und Künstler warten bei der Kurzfilmpremiere am Montagabend, 11. Juni 2018, gespannt darauf, dass der Vorhang sich öffnet. Gemeinsam mit Künstlern und Dozenten vom tanzhaus nrw haben die Schülerinnen und Schüler der Talentschmiede Tanz den Film Fricke Ticke produziert – eine tänzerische Interpretation eines Schultages am Gymnasium an der Schmiedestraße als Produktion von Patrick Waldmann und Nora Pfahl.

Endlich enthüllt der Vorhang die Kinoleinwand und Geräusche des Schulalltags schallen überlaut durch die gepolsterten Sitzreihen: das Kratzen von Stiften auf Papier, Stühlerücken auf gelben Linoleumboden, Kinderlachen. Der Film erzählt die Geschichte einer Schulstunde, gemeinsam mit Schauspielerin Maelle Giovanetti als Lehrerin stellen die zwölf Schülerinnen zunächst satirisch überspitzt den Schulalltag dar. Doch unter der scheinbar ruhigen Oberfläche lauert etwas, die Geräusche des Films geben einen Hinweis – Rascheln und Schnaufen verschmelzen zu einem Rhythmus. Dann löst sich die angespannte Stimmung und die Klasse beginnt zu tanzen.

Rund sieben Minuten lang ist der professionell produzierte Film, der bereits bei diversen Kurzfilmfestivals zugelassen wurde. Der Film ist Inspiriert durch die Tanzperformance Rosas danst Rosas von Anne Teresa De Keersmaeker.

Mathe-Treff an der Schmiedestrasse

Ab sofort findet jeden Dienstag in der Mittagspause der Mathe-Treff an der Schmiedestraße statt. Dort treffen sich Schülerinnen und Schüler, die gerne Knobeln, Rechnern, oder Hilfe bei ihren Aufgaben benötigen.

Weitere Informationen gibt es hier zum runter laden: Plakat vom Mathe-Treff.

WZ-Schulpreis: 1. Platz

Das Gymnasium an der Schmiedestraße beim WZ-Schulpreis 2018.

Singende Götter, unermüdliche Plastikpiraten, findige Entwickler: Die Sieger überzeugen bei der Preisverleihung im Gymnasium Schmiedestraße und freuen sich über insgesamt 10 500 Euro.

Die Westdeutsche Zeitung verlieh am 3. Mai den WZ-Schulpreis. Den kompletten Artikel gibt es hier: WZ-Schulpreis: Nicht nur Weit-, sondern auch Weltblick (3. Mai 2018).

Premiere „Die größte Gemeinheit der Welt“

Herzliche Einladung zur Premiere „Die größte Gemeinheit der Welt“ am Sonntag, 22.April 2018, um 15.50 Uhr in das Junge Schauspielhaus oder zur Schulpremiere am Mittwoch, 25. April 2018, um 10 Uhr. Die Talentschmiede Bühnenkunst zeigt im Foyer eine Ausstellung und Choreographie.

Herzliche Grüße Anke Lohrer

Karten für den Sonntag gibt es online: Internetseite des Düsseldorfer Schauspielhaus (6. August 2018).

Gemeinsam für Bildung

Zusätzlich zu allen anderen Kooperationen mit verschiedenen Bildungspartnern des Gymnasiums Schmiedestrasse wurde am 19. März 2018 eine weitere Bildungspartnerschaft mit der Stadtbücherei Düsseldorf in einem feierlichen Rahmen besiegelt.

Frau Dr. Zeoli unterzeichnete den Vertrag in den Räumen der Stadtbücherei am Bertha-von-Suttner-Platz (Hauptbahnhof) und wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Düsseldorf. In den kommenden Wochen werden alle unsere Klassen die Stadtbücherei Düsseldorf besuchen und dort eine Führung („Knolle Murphy“) erhalten. Die Stadtbücherei wird uns außerdem beim schulischen Lesewettbewerb im 6. Schuljahr unterstützen.
Termine der Führungen:

5a Montag 16. April 2018, 9 Uhr
5b Dienstag 24. April 2018, 9 Uhr
5d Freitag 18. Mai 2018, 9 Uhr
5c Montag, 28. Mai 2018, 9 Uhr
Ansprechpartnerin ist Frau Kügler von der Stadtbücherei.

Stärke im Team

Die „Talentschmiede“ Basketball sammelte mit ihrer Mädchen-Mannschaft erste Turnier-Erfahrungen.

„Was sind Wir?! – ein Team!!!“ Riefen die Mädchen jedes Mal laut im Verband, wenn es auf das Spielfeld ging.

Am Dienstag, 6. März, 2018 am Leibniz-Montessori-Gymnasium fanden um 14 Uhr die Stadtmeisterschaften im Basketball der Mädchen in der Wettkampfklasse IV statt. Von 17 möglichen Schulen hatten nur drei ein Team gemeldet, was schon einmal als Teilerfolg gewertet werden kann. Das Gymnasium Schmiedestraße war mit einer frisch aufgestellten Mannschaft angereist – Zeit für Training gab es da kaum. Die „Talentschmiede“ Basketball sollte nun zum ersten Mal erfahren was es heißt, im Team und im Wettbewerb zu stehen und sich dabei als Team zu behaupten. Dies gelang mit einer schönen Erfahrung der Gemeinsamkeit und des Zusammenhaltes in den kritischen Spiel-Situationen.

Von zehn angereisten Spielerinnen durften nur fünf eingesetzt werden, was bedeutete, dass eine Spielerin schweren Herzens auf ihren Einsatz verzichten musste, die anderen neun hatte Coach Roger Nagel (von den Düsseldorf Bascats) mit all seiner Routine in hoher Frequenz durchgewechselt, sodass niemand zu sehr beansprucht wurde oder auf seinen Einsatz warten musste.

„Es hat Spaß gemacht, auch wenn wir den dritten und nicht den ersten Platz belegt haben“, erklärte im Anschluss eine Spielerin. Die Stärke des Teams: Nicht aufgeben und die anderen Teams mitunter richtig unter Druck setzen. Die vom Max-Planck-Gymnasium und Leibniz Gymnasium stammenden Konkurrenz-Teams bestanden mitunter aus Spielerinnen der 7. Klassen, die ungleich mehr Erfahrung und körperliche Stärke hatten. Das Team freut sich im nächsten Jahr oder am besten schon im nächsten Monat wieder dabei sein zu dürfen.

Schulausstellung im „Museumsatelier“

Schüler des Gymnasiums an der Schmiedestraße stellt einen Bezug zur Ausstellung „Black & White. Von Dürer bis Eliasson“ „Monochrom – das Wenige entdecken, das Große verstehen“ her.

Die fünften Klassen des (neuen) Gymnasium Schmiedestraße haben sich in einem fächerübergreifenden Projekt aus den Fachgruppen Philosophie, Religion, Kunst und Musik mit der Ausstellung „Black & White“ auseinandergesetzt.

Louis Léopolds Boillys Werk „Mädchen am Fenster“ bietet zahlreiche Hinweise auf die Beobachtung der Umwelt. Im Rahmen der Praktischen Philosophie entwickelten Schülerinnen und Schüler eine digitale Interpretation des Werks „Mädchen am Fenster“. Im Fach Musik haben die Schülerinnen und Schüler in Bezug zu diesem Bild eigene adäquate Kompositionen erarbeitet und treten zur Eröffnung auch „live“ auf.

Im Kunstunterricht haben wir uns mit der traditionellen Schwarz-Weiß-Malerei von Célestin Joseph Blanc „Porträt eines jungen Mädchens“ in Bezug zur Schwarz -Weiß-Fotografie des Pioniers der Pflanzenfotografie Karl Blossfeldt auseinandergesetzt. Die Schülerinnen und Schüler haben eigene Naturfotografien im nahe gelegenen Volkspark festgehalten und diese in eigene Schwarz-Weiß-Malereien auf Holz umgesetzt. Diese fotografischen Naturbeobachtungen wurden im Fach Religion vorbereitend, unter verschiedenen Aspekten besprochen und untersucht: „Was verrät die Tat über den Täter? Wenn ein Kommissar ein Verbrechen aufklären will, untersucht er die Tat und sichert Spuren, die der Täter hinterlassen hat um ihn zu ermitteln. Wenn ‚Er‘ der Täter ist, der alles, was uns umgibt gemacht hat, könnte dann eine Erforschung der Welt die Fragen nach Gott beantworten helfen, oder stoßen wir bei deren Betrachtung immer nur auf die Spiegelbilder unserer eigenen Seelenzustände?“ Die Ermittlungen der Schülerinnen und Schüler werden in Interview-Form als Audiodateien festgehalten und ausgestellt.

Ein weiterer Philosophie-Kurs hat sich ausgehend von der Untersuchung, was wir für Natur und natürlich halten, mit die der Fotografie „Die große Welle“ von Gustave Le Gray angesehen und überrascht festgestellt, dass es sowohl große Übereinstimmungen, als auch Unterschiede zu unserer ursprünglichen Naturvorstellung gab. Besonders interessant war die Feststellung der Schülerinnen und Schüler, „dass das Bild nicht so natürlich aussähe, wenn es ein Farbfoto wäre“.

Der Kurs hat sich dann mit japanischen Gärten, Suiseki und Bonsai auseinandergesetzt. Es wurde eine Exkursion in den japanischen Garten im Nordpark unternommen und mit Smartphones (in schwarz-weiß) fotografiert. Wir haben hierbei untersucht, ob wir die künstlich angelegte Natur noch natürlicher aussehen lassen können. Wir haben uns im Philosophiekurs auch mit der Frage auseinandergesetzt, was wir wirklich wissen können und ob das, was wir sehen, wirklich die Wirklichkeit ist. Dazu haben die Schülerinnen und Schüler Platons Höhlengleichnis gelesen und festgestellt, dass das Auge einen oft täuscht und dass der Weg zur Wahrheit hart und schmerzhaft sein kann.

Interessanterweise ist ein Schritt des Befreiten auf dem Weg zur reinen Idee der Dinge, dass er die Gegenstände nachts, also ohne die Farben des Sonnenlichts sehen kann. Wir haben Platons Höhlengleichnis szenisch in kleinen Dioramen nachgestellt, die den Weg zur Erkenntnis zeigen. Es handelt sich um ca. ein Dutzend Schuhkartons mit erläuternden Texten.

Weitere Informationen gibt es hier zum runter laden: Flyer der Veranstaltung.