Italien an der Schmiedestraße

Ciao!

Von Mittwoch, 21. November bis Sonntag, 25. November, wird am Wim-Wenders-Gymnasium noch mehr italienisch parliert als üblich. Der Grund: 32 Schülerinnen und Schüler aus unserer Partnerstadt Palermo (Italien) besuchen die Schule.

Nach einem schmetternden „bella ciao“ des Chors zur Begrüßung stehen unter anderem ein Besuch im Rathaus und im tanzhaus nrw auf dem Programm.

Tag der offenen Tür

Das Wim-Wenders-Gymnasium öffnet am Samstag, 1. Dezember, 11-16 Uhr, Tür und Tor für alle Interessierten. Von Modell-Zeichnungen bis zum „Mord am Rettich“ – Das vorläufige Programm gibt es jetzt zum herunterladen:

Programm 2018

Training mit Ex-Fußballprofis

Im Rahmen des Projektes „Fit für die Schule“ besuchten die beiden Ex- Profis Marcel Witeczek und Michael Klinkert das Wim-Wenders-Gymnasium. Die Spezialtrainingseinheit war lehrreich, intensiv und spannend. Die beiden Ex-Bundesliga-Profis werden zukünftig in regelmäßigen Abständen Trainingseinheiten am WWG anbieten.

Ein rundum gelungenes Event!

58. Mathematik-Olympiade – Schulrunde

Heute versammelten sich besonders mathematisch-interessierte Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 zur ersten Runde (Schulrunde) der diesjährigen Mathematik-Olympiade. In einer 45-minütigen Arbeit bearbeiteten sie Fragestellungen wie z.B. „An welchem Wochentag fand das Gespräch statt?“ oder „Welches Kind hat welche zwei Haustiere?“.
Klingt nicht nach Mathematik? Ist es aber! Die Lösungen verlangen strukturiertes Denken, systematisches Lösen und oft auch Kombinatorik. Es zählt hier nicht nur das richtige Ergebnis, sondern viel mehr der vollständige und nachvollziehbare Lösungsweg. Die erfolgreichsten Schülerinnen und Schüler werden sich für die 2. Runde am 15. November am Max-Planck-Gymnasium qualifizieren und dort auf anderer Schülerinnen und Schüler aus Düsseldorf antreten. Wir sind also gespannt.

Mit mathematischen Grüßen

Oleg Yasnogorodskiy und Stefan Möllenberg

Schüler: klein – Spielfreude: groß

Bei der Premiere des Stücks „short poeple“ der Talentschmiede Schauspiel sprachen die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler im Theatermuseum, mit Witz aktuelle Probleme an.

Ohne Vorhang, ganz direkt beginnt das Stück „short people“ am Donnerstagabend, 4. Juli, 2018. Die Bühne im Theatermuseum ist fast leer die Schülerinnen und Schüler stehen im Mittelpunkt. Mit viel Leichtigkeit und Spielfreude ziehen sie das Publikum (Eltern, Geschwister und Lehrer) unmittelbar in ihren Bann. Die Handlung ist aktuell: Die Schüler fordern eine neue Schule, die Politik hat kein Geld und schrumpft in verzweifelter Suche nach einer Lösung die Kinder. Witzige Situationen glaubhaft und mit gutem Timing dargestellt sind die Stärken des Stücks.

Ein Schuljahr haben sich die zehn Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Astrid Mühle an dem Stück gearbeitet. Mit viel Liebe zum Detail und Unterstützung der Talentschmiede Bühnenkunst unter Leitung von Frau Lohrer haben sie ein sehenswertes Stück auf die Bühnenbretter gezaubert.

Ungebremst zum Sieg

In Hubbelrath belohnten sich die Schülerinnen und Schüler der AG Seifenkistenbau mit einem Rennen bei bestem Wetter.

Hitze flimmert über Asphalt und im Gras zirpen die ersten Grillen, als die ersten Rennfahrer am Dienstagnachmittag, 26. Juni 2018, am Mydlinghoven nahe Düsseldorf eintreffen. Kritisch beäugen sie den Rennhügel, bevor sie ihre Boliden (selbstg

ebaute Seifenkisten) den Berg hinaufziehen: „Die Kurve direkt zu Beginn wird schwierig“, schätzt Jakob (5b). Dennoch, die Rennbedingungen sind perfekt für die Schülerinnen und Schüler der AG Seifenkistenbau. Ein Jahr lang haben sie gesägt, geschraubt und geschwitzt um die bunten Karren fertig zu stellen, nun ist das große Finale.

Die ersten Testläufe sind bereits absolviert, als die Zuschauermenge aus Eltern, Geschwistern und Lehrern am Ziel immer dichter wird. Julian (5a) bespricht mit seinen Teammitgliedern die beste Renntaktik: „Versucht durch die Kurve hindurch zu gucken“. Endlich sammeln sich die behelmten Rennfahrerinnen und Rennfahrer zur letzten Besprechung um die Rennleiter Herrn Martin und Herrn Stork. „Das Lenken unterschätzt man“, findet Julian, alle stimmen zu. Nach einer kurzen Sicherheitsbelehrung kann es los gehen.

Mit individuelle eingeschätztem Risiko rollen die Rennfahrer den Hügel Richtung Gutshof hinab. Schnell kristallisiert sich heraus: Wer ruhig bleibt kommt am schnellsten ins Ziel. Die empfindliche Lenkung verzeiht wenig, viele Kisten landen samt Fahrer in der Wiese neben der Straße.

Als das Licht goldener wird, stehen die drei Sieger auf dem Siegertreppchen. Mads (5b) erklärt das Geheimnis des Siegers: „Ich habe einfach nicht gebremst“.

Digitale Schulbücher auf dem Prüfstand

Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums an der Schmiedestraße testen digitale Schulbücher im Rahmen eines wissenschaftlichen Projekts.

Acht Fünftklässlerinnen und -klässler nehmen an einer Studie der Didaktik der Mathematik, Universität Duisburg-Essen teil. An mehreren Terminen bekommen sie Zugang zu einem modernen digitalen Mathematikbuch. Ziel der Doktorarbeit ist es, einen genaueren Einblick in die Arbeitsweisen und Lernprozesse der Schülerinnen und Schüler zu erhalten.

Erste digitale Schulbücher sind auf dem deutschen Schulbuchmarkt zu finden, jedoch handelt es sich dabei weitestgehend um digitalisierte Formen gedruckter Schulbücher in Form von pdf-Dateien, die noch sehr an „klassische“ Schulbücher erinnern. Unabhängig vom jeweiligen Fach bieten digitale Schulbücher durch ihre elektronische Beschaffenheit allerdings spezifische strukturelle Eigenschaften und Elemente, die sich von traditionellen Schulbüchern unterscheiden können. Dies wiederum beeinflusst die Nutzung dieses Lernmediums.

Kleines Team hoch motiviert

Beim Stadtradeln 2018 nimmt auch das Team vom Gymnasium an der Schmiedestraße teil.

Täuscht der Eindruck? Sind an diesem Montag, 18. Juni 2018, wirklich weniger Autos auf Düsseldorfs Straßen unterwegs? Auf dem Weg zum Gymnasium an der Schmiedestraße rollen auf jeden Fall mehr Zweiräder als üblich. Der Grund: Das Stadtradeln hat begonnen und das junge Team der Schule im Aufbau ist hoch motiviert.

21 Tage lang, bis zum 7. Juli 2018, radeln die Teammitglieder für das Gymnasium und sammeln fleißig Kilometer. „Normalerweise fahre ich gar nicht mit dem Rad zur Schule“, gesteht Youssef (5c) Schüler. „Ich fahre täglich die vier Kilometer zur Schule“, erklärt Rasmus (5a) anderer stolz, „und zurück“. Dass das Gymnasium an der Schmiedestraße im Vergleich zu anderen Schulen nur vier Klassen hat, die teilnehmen können, beeindruckt die Fünftklässler nicht: „Wir treten einfach fester in die Pedale“.

Sound der Schmiedestraße

Premiere in der Black Box – Die Talentschmiede Tanz stellte gemeinsam mit dem tanzhaus nrw den selbst produzierten Kurzfilm Fricke Ticke vor.

Ganz stumm wird es im Kinosaal der Black Box in der Düsseldorfer Altstadt. Schüler, Eltern, Lehrer und Künstler warten bei der Kurzfilmpremiere am Montagabend, 11. Juni 2018, gespannt darauf, dass der Vorhang sich öffnet. Gemeinsam mit Künstlern und Dozenten vom tanzhaus nrw haben die Schülerinnen und Schüler der Talentschmiede Tanz den Film Fricke Ticke produziert – eine tänzerische Interpretation eines Schultages am Gymnasium an der Schmiedestraße als Produktion von Patrick Waldmann und Nora Pfahl.

Endlich enthüllt der Vorhang die Kinoleinwand und Geräusche des Schulalltags schallen überlaut durch die gepolsterten Sitzreihen: das Kratzen von Stiften auf Papier, Stühlerücken auf gelben Linoleumboden, Kinderlachen. Der Film erzählt die Geschichte einer Schulstunde, gemeinsam mit Schauspielerin Maelle Giovanetti als Lehrerin stellen die zwölf Schülerinnen zunächst satirisch überspitzt den Schulalltag dar. Doch unter der scheinbar ruhigen Oberfläche lauert etwas, die Geräusche des Films geben einen Hinweis – Rascheln und Schnaufen verschmelzen zu einem Rhythmus. Dann löst sich die angespannte Stimmung und die Klasse beginnt zu tanzen.

Rund sieben Minuten lang ist der professionell produzierte Film, der bereits bei diversen Kurzfilmfestivals zugelassen wurde. Der Film ist Inspiriert durch die Tanzperformance Rosas danst Rosas von Anne Teresa De Keersmaeker.