Theatermuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf

Ursprung des heutigen Theatermuseums Düsseldorf ist das 1938 gegründete private Theaterarchiv des „Schauspielhauses Düsseldorf „, das von 1904 bis 1933 von dem Künstlerehepaar Louise Dumont und Gustav Lindemann geleitet wurde. 1947 geht der Bestand durch die Stiftung von Gustav Lindemann in den Besitz der Stadt Düsseldorf über, 1981 nahm es einen regelmäßigen Ausstellungbetrieb auf.

Als einziges von nur vier Einrichtungen seiner Art in Deutschland verfügt das Haus, das seit 1988 im historischen Hofgärtnerhaus am Randes des Hofgartens untergebracht ist, darüber hinaus über eine eigene Studiobühne mit Spielbetrieb und ein breites Angebot im Bereich der kulturellen Bildung für Besucher ab 4 Jahren.

Mit seinen Ausstellungen und seinen über 400 Veranstaltungen pro Jahr entwickelt, fördert und vermehrt es das Erlebnis von, das Wissen über und das Verständnis von der Kunstform Theater in seiner breitesten Definition, es macht Besuchern aller Generationen Lust auf Theater und verhilft ihnen zu einem kritisch-aufgeschlossenen Theaterverständnis.

Das Theatermuseum hat altersgerechte Angebotsstrukturen in Zusammenarbeit mit Künstlern, Theaterpädagogen, Kunstpädagogen und Theatergruppen entwickelt, die sowohl die rezeptive (u.a. altersgerechte Theaterproduktionen der unterschiedlichsten Gattungen) als auch die aktive, kreative Auseinandersetzung mit der darstellenden Kunst fördern und die den Teilnehmern zugleich den Perspektivwechsel von der Rolle des Zuschauenden in die des Handelnden ermöglichen. Es arbeitet mit Düsseldorfer Schulen zusammen.

Insgesamt sind die in der Auseinandersetzung mit dem Theater gemachten Erfahrungen auf zahlreiche andere Kunstformen übertragbar und tragen wesentlich zur Stärkung und Ausprägung der eigenen Persönlichkeit und des eigenen Ausdrucks bei.

https://www.duesseldorf.de/theatermuseum/