Schule = Internet? in der Rheinischen Post

Folgender Artikel erschien am Dienstag, 4. September 2018, in der Rheinischen Post:

 

Schule = Internet ?

Lehrerkolumne. Lutz Tomala (34) unterrichtet am Wim-Wenders-Gymnasium Physik, Biologie, Geschichte und Philosophie. Es ist sein erster Job als Lehrer. In unserer Kolumne berichtet er, was am Schulleben Spaß macht und warum er jetzt ein typischer Lehrer ist.

Seit November kämpfe ich mich jeden Tag auf dem Rennrad durch den Stadtverkehr zum Wim-Wenders -Gymnasium an der Schmiedestraße. Der Alltag im Schulbau: Rund 120 Fünftklässler, die Youtube interessanter finden als elektrische Schaltskizzen und antike Philosophen.

Was nach Burnout-Potential vom Feinsten klingt, motiviert mich jeden Tag, die Finger am kalten Fahrrad-Lenker zu riskieren. Wer mit so vielen jungen Menschen zusammenarbeitet, erlebt viel. Auf dem täglichen Weg zur externen Mensa erfährt man, über welche Verbindungen eine Schülerin Fußballstar Jérome Boateng persönlich kennt und warum Gronkh nicht mehr der angesagteste Youtuber ist.

Mit Schülern zusammenzuarbeiten, ist wie Internet „in real life“ (Internet-Slang: im realen Leben) . Eine schier unendliche Informationsflut wartet nur darauf, den Nutzer wegzuspülen. Da gibt es zum Beispiel „popups“: Schüler, die in Pausen oder auf den Fluren plötzlich aus dem Boden zu wachsen scheinen – mit der Frage oder vielmehr Aufforderungen, mal eben bitte den Klassenraum aufzuschließen. Da muss man sich einen guten Filter aus resoluter Freundlichkeit zulegen um nicht ,,zugespamt“ zu werden. Die neusten Trends erreichen einen über ,,influencer“. Schüler, die den anderen immer ein bisschen voraus zu sein scheinen: Sie haben das neueste Smartphone, den höchsten Highscore beim aktuell angesagten Handy-Game und neueste Mode.

Richtig Spaß macht das Internet alias Schulleben erst, wenn man aktiver Nutzer wird. Gezielt folgt man den einzelnen Kanälen der einzelnen Schüler und erkennt deren Interessen und Vorlieben. Man beginnt, eigenen „content“ zu produzieren der, wenn er die richtigen Multiplikatoren erreicht, sich viral im sozialen Netzwerk der Schule verbreitet.

Konfuzius Institut Düsseldorf

Begegnung auf Chinesisch

Als gemeinsames Projekt der Heinrich-Heine-Universität (HHU), der Beijing foreign studies university (BFSU) sowie den Städten Düsseldorf und Peking bringt das Konfuzius Institut Düsseldorf chinesische Kultur an unsere Schule. Als Partner des Gymnasiums Schmiedestraße bieten qualifizierte Lehrer des Instituts Arbeitsgemeinschaften im Ganztagsbereich an, die erste „Sprachbegegnungen“ mit der chinesischen Sprache ermöglichen. Kalligraphie, chinesische Kunst und Kultur werden unseren Sextanern vermittelt – eine erste Vorbereitung auf den geplanten Sprachenzweig in Klasse 8 „Chinesisch“.

www.konfuzius-duesseldorf.de

AOK

Gesund leben in der Schule

Als selbstständige Krankenkasse unterstützt die AOK nachhaltig Gesundheitsprojekte in Zusammenarbeit mit unserer Schule. Beim von der AOK betreuten Programm „be smart, don’t start“ beschäftigen sich unsere Schülerinnen und Schüler mit dem Problem des Rauchens – Die Aufklärungs-Initiative soll die Kinder über die Gefahren des Rauchens informieren und so zu mündigen Entscheidungen beitragen. Weiterhin begleitet die AOK das gemeinsame Projekt „Fit durch die Schule“ unter Leitung des Herrn Jasch.

www.aok.de

Museum Kunstpalast

Ästhetisches Forschen im Museum

Die Kulturpartnerschaft mit dem Museum Kunstpalast

Das Museum Kunstpalast hat eine vielfältige Epochen und Kulturkreise übergreifende Sammlung. Zudem zeigt es regelmäßig internationale Wechselausstellungen. Ästhetisches Lernen und Kultur-Lernen können hier unmittelbar vor den Originalen stattfinden. Dabei sollen sich die Schülerinnen und Schüler nicht nur verbal, sondern auch körpersprachlich, ästhetisch und künstlerisch mit den Museumswerken auseinandersetzen.

Im Rahmen der Kulturpartnerschaft mit dem Städtischen Gymnasium Schmiedestraße dürfen die schulischen Projektgruppen die Ergebnisse solcher Recherchen auch in den Museumsräumen präsentieren, z.B. während eines Projekttages, bei einer Führung oder in Form einer Ausstellung. Im Gegenzug wird erwartet, dass jeder Schüler und jede Schülerin mindestens einmal im Jahr eine Sonderausstellung oder die Sammlung des Museum Kunstpalast besucht.

Stiftung Museum Kunstpalast

Kompetenzzentrum

Kompetenzzentrum Übergang Schule/Hochschule-Beruf

Das Kompetenzzentrum Übergang Schule/Hochschule-Beruf ist das einzige Netzwerk seiner Art in Nordrhein-Westfalen und eine Gemeinschaft der Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e.V., der Düsseldorfer Arbeitgeberverbände e.V., der Stiftung Pro Ausbildung, der Landeshauptstadt Düsseldorf, der IHK, HWK und der Kreishandwerkerschaft sowie der Agentur für Arbeit Düsseldorf. Gemeinsam stehen diese Partner im Kompetenzzentrum seit 2016 für eine präventive und stärkenorientierte Studien- und Berufsorientierung.

Ein besonderer Erfolgsfaktor ist die direkte Zusammenarbeit mit der Kommunalen Koordinierungsstelle „Kein Abschluss ohne Anschluss“, die im Schulverwaltungsamt beheimatet ist. Ziel der Zusammenarbeit mit dem neuen Gymnasium Schmiedestraße ist eine strukturelle und systematische Einbindung einer stärkenorientierten Studien- und Berufsorientierung ab der 5. Klasse.

Dies kann geschehen durch besondere Angebote, auch im außerschulischen Bereich beispielsweise durch Lernpartnerschaften mit Unternehmen in der Stadt, in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik und Handwerk. Die Schülerinnen und Schüler erhalten durch die speziellen Angebote praxis- und handlungsorientierte Impulse, um ihre Stärken und Kompetenzen besser kennenzulernen.

Düsseldorfer Schauspielhaus

Theater.Fieber.Plus

Ein Kooperationsprojekt mit dem Düsseldorfer Schauspielhaus.

Ab dem Schuljahr 2017/2018 wird das Düsseldorfer Schauspielhaus mit dem Gymnasium in der Schmiedestraße kooperieren.

Geplant sind ein enger Austausch im Rahmen des Schulfachs »Talentschmiede«, regelmäßige Theaterbesuche im Düsseldorfer Schauspielhaus mit allen Klassen der Schule sowie gemeinsame Projekte. Es ist geplant, dass einige Klassen sich als Kreativ.Klasse künstlerisch mit einer Inszenierung auseinandersetzen. Die Klassen stehen in engem Kontakt mit den Mitarbeitern des Theaters und entwickeln zu dem Thema des Stücks einen eigenen künstlerischen Beitrag, der im Theater ausgestellt/präsentiert wird.

http://www.dhaus.de/

Kulturamt der Stadt Düsseldorf

Das Kulturamt Düsseldorf als Bildungspartner

Kulturelle Bildung ist seit 2000 Schwerpunktthema und ein kontinuierlich an Bedeutung und Umfang wachsendes Arbeitsfeld des Kulturamts der Landeshauptstadt Düsseldorf. Als Partner in der Bildungsregion Düsseldorf betrachtet das Kulturamt es als seine Aufgabe, gemeinsam mit den Düsseldorfer Kulturinstituten, Künstlerinnen und Künstlern und den Ressorts Jugend und Schule Programme zur kulturellen Bildung entlang der Bildungskette umzusetzen.

Das geschieht in Kooperationen mit dem staatlichen Bildungssystem Schule in Form außercurricularer Programme und Projekte und mit außerschulischen Bildungseinrichtungen in Form von zielgruppenspezifischen Programmen und Projekten.

Mehr Informationen:

Kulturamt

www.musenkuss-duesseldorf.de