Digitale Schulbücher auf dem Prüfstand

Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums an der Schmiedestraße testen digitale Schulbücher im Rahmen eines wissenschaftlichen Projekts.

Acht Fünftklässlerinnen und -klässler nehmen an einer Studie der Didaktik der Mathematik, Universität Duisburg-Essen teil. An mehreren Terminen bekommen sie Zugang zu einem modernen digitalen Mathematikbuch. Ziel der Doktorarbeit ist es, einen genaueren Einblick in die Arbeitsweisen und Lernprozesse der Schülerinnen und Schüler zu erhalten.

Erste digitale Schulbücher sind auf dem deutschen Schulbuchmarkt zu finden, jedoch handelt es sich dabei weitestgehend um digitalisierte Formen gedruckter Schulbücher in Form von pdf-Dateien, die noch sehr an „klassische“ Schulbücher erinnern. Unabhängig vom jeweiligen Fach bieten digitale Schulbücher durch ihre elektronische Beschaffenheit allerdings spezifische strukturelle Eigenschaften und Elemente, die sich von traditionellen Schulbüchern unterscheiden können. Dies wiederum beeinflusst die Nutzung dieses Lernmediums.

Robotik

Das Pendant zum digitalen Lernen in den Fachunterrichten bietet die Talentschmiede „Robotik“.
Schülerinnen und Schüler können spielerisch mit dem System Lego Mindstorms Schritt für Schritt zunehmend komplexe Befehlsketten programmieren. Diese setzt der selbstgebaute Roboter dann um. Die Software ist anfangs kindgerecht.

Es geht in dieser Talentschmiede vorrangig darum, im Team sich selbst als kompetent zu erfahren, eigene Fertigkeiten einzubringen und auszubauen sowie ein bestmögliches Gruppenergebnis als Team zu erhalten.

Darüber hinaus fördert die Programmierarbeit Schlüsselkompetenzen des 21. Jahrhundertes: Kreativität, Problemlösekompetenz, Teamfähigkeit und digitale Kompetenzen. Gleichzeitig unterstützt die TS Robotik algorithmisches Denken – ein Denken in Befehlsketten. Hier gilt: Für jedes spezifische Problem gibt es eine individuell beste Lösung.

Forscherwerkstatt

Bei der Verbindung naturwissenschaftlicher Erkenntnis mit künstlerischem Ausdruck werden alle Sinne angesprochen und die eigenen Möglichkeiten produktiv ausgelotet.

Den Schülerinnen und Schülern wird das notwendige Material und Know How zur Verfügung gestellt, damit sie  forschend und gestaltend tätig werden können:

Ein kleines Beispiel:

Im verdunkelten Raum lernen die Kinder die Unterschiede zwischen Fluoreszenz, dem Aufleuchten einer Substanz im angeregten Zustand unter UV-Licht und der Phosphoreszenz, dem länger anhaltenden Nachleuchten, kennen und sie malen Nach(t)-leuchtbilder mit phosphoreszierender Farbe für zu Hause.

Leitung: Dipl. Ing Angelika Vieten

http://www.minidavincis.de

Fotodokumentation

Der Stadtteil wird mit dem Blick des Fotografen erkundet.

Techniken der Internetrecherche sowie Bilderkennungssoftware werden in dieser TS erprobt. Der Aspekt der Dokumentation in Form Fotografie spielt dabei eine zentrale Rolle.

In der Dunkelkammer werden Fotogramme und Filme entwickelt. Neben der Arbeit mit den Tablets wird das Fotografieren mit analogen und digitalen Fotoapparaten und die Bearbeitung mit umfangreicheren Bildbearbeitungsprogrammen (Photoshop) trainiert.

Ziel ist eine Fotoausstellung, die das Wim-Wenders-Gymnasium im Aufbau in einem Stadtteil im Umbau zeigt.

Leitung: Herr Tappert / Herr Fleischmann

Projekt finden in Kooperation mit dem „Lernort Studio Düsseldorf“ statt.

Kleines Team hoch motiviert

Beim Stadtradeln 2018 nimmt auch das Team vom Gymnasium an der Schmiedestraße teil.

Täuscht der Eindruck? Sind an diesem Montag, 18. Juni 2018, wirklich weniger Autos auf Düsseldorfs Straßen unterwegs? Auf dem Weg zum Gymnasium an der Schmiedestraße rollen auf jeden Fall mehr Zweiräder als üblich. Der Grund: Das Stadtradeln hat begonnen und das junge Team der Schule im Aufbau ist hoch motiviert.

21 Tage lang, bis zum 7. Juli 2018, radeln die Teammitglieder für das Gymnasium und sammeln fleißig Kilometer. „Normalerweise fahre ich gar nicht mit dem Rad zur Schule“, gesteht Youssef (5c) Schüler. „Ich fahre täglich die vier Kilometer zur Schule“, erklärt Rasmus (5a) anderer stolz, „und zurück“. Dass das Gymnasium an der Schmiedestraße im Vergleich zu anderen Schulen nur vier Klassen hat, die teilnehmen können, beeindruckt die Fünftklässler nicht: „Wir treten einfach fester in die Pedale“.

Sound der Schmiedestraße

Premiere in der Black Box – Die Talentschmiede Tanz stellte gemeinsam mit dem tanzhaus nrw den selbst produzierten Kurzfilm Fricke Ticke vor.

Ganz stumm wird es im Kinosaal der Black Box in der Düsseldorfer Altstadt. Schüler, Eltern, Lehrer und Künstler warten bei der Kurzfilmpremiere am Montagabend, 11. Juni 2018, gespannt darauf, dass der Vorhang sich öffnet. Gemeinsam mit Künstlern und Dozenten vom tanzhaus nrw haben die Schülerinnen und Schüler der Talentschmiede Tanz den Film Fricke Ticke produziert – eine tänzerische Interpretation eines Schultages am Gymnasium an der Schmiedestraße als Produktion von Patrick Waldmann und Nora Pfahl.

Endlich enthüllt der Vorhang die Kinoleinwand und Geräusche des Schulalltags schallen überlaut durch die gepolsterten Sitzreihen: das Kratzen von Stiften auf Papier, Stühlerücken auf gelben Linoleumboden, Kinderlachen. Der Film erzählt die Geschichte einer Schulstunde, gemeinsam mit Schauspielerin Maelle Giovanetti als Lehrerin stellen die zwölf Schülerinnen zunächst satirisch überspitzt den Schulalltag dar. Doch unter der scheinbar ruhigen Oberfläche lauert etwas, die Geräusche des Films geben einen Hinweis – Rascheln und Schnaufen verschmelzen zu einem Rhythmus. Dann löst sich die angespannte Stimmung und die Klasse beginnt zu tanzen.

Rund sieben Minuten lang ist der professionell produzierte Film, der bereits bei diversen Kurzfilmfestivals zugelassen wurde. Der Film ist Inspiriert durch die Tanzperformance Rosas danst Rosas von Anne Teresa De Keersmaeker.