Gemeinsam für Bildung

Zusätzlich zu allen anderen Kooperationen mit verschiedenen Bildungspartnern des Gymnasiums Schmiedestrasse wurde am 19. März 2018 eine weitere Bildungspartnerschaft mit der Stadtbücherei Düsseldorf in einem feierlichen Rahmen besiegelt.

Frau Dr. Zeoli unterzeichnete den Vertrag in den Räumen der Stadtbücherei am Bertha-von-Suttner-Platz (Hauptbahnhof) und wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Düsseldorf. In den kommenden Wochen werden alle unsere Klassen die Stadtbücherei Düsseldorf besuchen und dort eine Führung („Knolle Murphy“) erhalten. Die Stadtbücherei wird uns außerdem beim schulischen Lesewettbewerb im 6. Schuljahr unterstützen.
Termine der Führungen:

5a Montag 16. April 2018, 9 Uhr
5b Dienstag 24. April 2018, 9 Uhr
5d Freitag 18. Mai 2018, 9 Uhr
5c Montag, 28. Mai 2018, 9 Uhr
Ansprechpartnerin ist Frau Kügler von der Stadtbücherei.

Stärke im Team

Die „Talentschmiede“ Basketball sammelte mit ihrer Mädchen-Mannschaft erste Turnier-Erfahrungen.

„Was sind Wir?! – ein Team!!!“ Riefen die Mädchen jedes Mal laut im Verband, wenn es auf das Spielfeld ging.

Am Dienstag, 6. März, 2018 am Leibniz-Montessori-Gymnasium fanden um 14 Uhr die Stadtmeisterschaften im Basketball der Mädchen in der Wettkampfklasse IV statt. Von 17 möglichen Schulen hatten nur drei ein Team gemeldet, was schon einmal als Teilerfolg gewertet werden kann. Das Gymnasium Schmiedestraße war mit einer frisch aufgestellten Mannschaft angereist – Zeit für Training gab es da kaum. Die „Talentschmiede“ Basketball sollte nun zum ersten Mal erfahren was es heißt, im Team und im Wettbewerb zu stehen und sich dabei als Team zu behaupten. Dies gelang mit einer schönen Erfahrung der Gemeinsamkeit und des Zusammenhaltes in den kritischen Spiel-Situationen.

Von zehn angereisten Spielerinnen durften nur fünf eingesetzt werden, was bedeutete, dass eine Spielerin schweren Herzens auf ihren Einsatz verzichten musste, die anderen neun hatte Coach Roger Nagel (von den Düsseldorf Bascats) mit all seiner Routine in hoher Frequenz durchgewechselt, sodass niemand zu sehr beansprucht wurde oder auf seinen Einsatz warten musste.

„Es hat Spaß gemacht, auch wenn wir den dritten und nicht den ersten Platz belegt haben“, erklärte im Anschluss eine Spielerin. Die Stärke des Teams: Nicht aufgeben und die anderen Teams mitunter richtig unter Druck setzen. Die vom Max-Planck-Gymnasium und Leibniz Gymnasium stammenden Konkurrenz-Teams bestanden mitunter aus Spielerinnen der 7. Klassen, die ungleich mehr Erfahrung und körperliche Stärke hatten. Das Team freut sich im nächsten Jahr oder am besten schon im nächsten Monat wieder dabei sein zu dürfen.

Schulausstellung im „Museumsatelier“

Schüler des Gymnasiums an der Schmiedestraße stellt einen Bezug zur Ausstellung „Black & White. Von Dürer bis Eliasson“ „Monochrom – das Wenige entdecken, das Große verstehen“ her.

Die fünften Klassen des (neuen) Gymnasium Schmiedestraße haben sich in einem fächerübergreifenden Projekt aus den Fachgruppen Philosophie, Religion, Kunst und Musik mit der Ausstellung „Black & White“ auseinandergesetzt.

Louis Léopolds Boillys Werk „Mädchen am Fenster“ bietet zahlreiche Hinweise auf die Beobachtung der Umwelt. Im Rahmen der Praktischen Philosophie entwickelten Schülerinnen und Schüler eine digitale Interpretation des Werks „Mädchen am Fenster“. Im Fach Musik haben die Schülerinnen und Schüler in Bezug zu diesem Bild eigene adäquate Kompositionen erarbeitet und treten zur Eröffnung auch „live“ auf.

Im Kunstunterricht haben wir uns mit der traditionellen Schwarz-Weiß-Malerei von Célestin Joseph Blanc „Porträt eines jungen Mädchens“ in Bezug zur Schwarz -Weiß-Fotografie des Pioniers der Pflanzenfotografie Karl Blossfeldt auseinandergesetzt. Die Schülerinnen und Schüler haben eigene Naturfotografien im nahe gelegenen Volkspark festgehalten und diese in eigene Schwarz-Weiß-Malereien auf Holz umgesetzt. Diese fotografischen Naturbeobachtungen wurden im Fach Religion vorbereitend, unter verschiedenen Aspekten besprochen und untersucht: „Was verrät die Tat über den Täter? Wenn ein Kommissar ein Verbrechen aufklären will, untersucht er die Tat und sichert Spuren, die der Täter hinterlassen hat um ihn zu ermitteln. Wenn ‚Er‘ der Täter ist, der alles, was uns umgibt gemacht hat, könnte dann eine Erforschung der Welt die Fragen nach Gott beantworten helfen, oder stoßen wir bei deren Betrachtung immer nur auf die Spiegelbilder unserer eigenen Seelenzustände?“ Die Ermittlungen der Schülerinnen und Schüler werden in Interview-Form als Audiodateien festgehalten und ausgestellt.

Ein weiterer Philosophie-Kurs hat sich ausgehend von der Untersuchung, was wir für Natur und natürlich halten, mit die der Fotografie „Die große Welle“ von Gustave Le Gray angesehen und überrascht festgestellt, dass es sowohl große Übereinstimmungen, als auch Unterschiede zu unserer ursprünglichen Naturvorstellung gab. Besonders interessant war die Feststellung der Schülerinnen und Schüler, „dass das Bild nicht so natürlich aussähe, wenn es ein Farbfoto wäre“.

Der Kurs hat sich dann mit japanischen Gärten, Suiseki und Bonsai auseinandergesetzt. Es wurde eine Exkursion in den japanischen Garten im Nordpark unternommen und mit Smartphones (in schwarz-weiß) fotografiert. Wir haben hierbei untersucht, ob wir die künstlich angelegte Natur noch natürlicher aussehen lassen können. Wir haben uns im Philosophiekurs auch mit der Frage auseinandergesetzt, was wir wirklich wissen können und ob das, was wir sehen, wirklich die Wirklichkeit ist. Dazu haben die Schülerinnen und Schüler Platons Höhlengleichnis gelesen und festgestellt, dass das Auge einen oft täuscht und dass der Weg zur Wahrheit hart und schmerzhaft sein kann.

Interessanterweise ist ein Schritt des Befreiten auf dem Weg zur reinen Idee der Dinge, dass er die Gegenstände nachts, also ohne die Farben des Sonnenlichts sehen kann. Wir haben Platons Höhlengleichnis szenisch in kleinen Dioramen nachgestellt, die den Weg zur Erkenntnis zeigen. Es handelt sich um ca. ein Dutzend Schuhkartons mit erläuternden Texten.

Weitere Informationen gibt es hier zum runter laden: Flyer der Veranstaltung.

Känguru der Mathematik

Jedes Jahr ist der 3. Donnerstag im Monat März internationaler Känguru-Tag.

Hierbei handelt es sich um einen Multiple-Choice-Mathematik-Wettbewerb. Die Idee für diesen Wettbewerb kommt aus Australien (1978) und wurde später von zwei französischen Mathematiklehrern nach Frankreich geholt. Zu Ehren der australischen Erfinder wurde er „Kangourou des Mathématiques“ (Känguru der Mathematik) genannt. Immer mehr europäische Länder wurden für eine Teilnahme gewonnen, und so wurde 1994 der internationale Verein „Kangourou sans frontieres“ (Känguru ohne Grenzen) mit Sitz in Paris gegründet. Die Aufgaben sind in allen teilnehmenden Ländern im Wesentlichen gleich und werden überall am selben Tag bearbeitet. In Deutschland nahmen 1995 rund 200 Schülerinnen und Schüler am Känguru-Wettbewerb teil, im vergangenen Jahr waren es etwa 900.000!

In diesem Jahr nun wurde der Wettbewerb zum 19. Mal ausgeführt, und zum ersten Mal nahmen auch Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums daran teil. Insgesamt stellten sich 32 Schülerinnen und Schüler den kniffligen Aufgaben. In drei Schwierigkeitsstufen mussten 24 Aufgaben gelöst werden. Alle Teilnehmer erhalten eine Urkunde sowie ein kleines mathematisches Spielzeug und für die besonders erfolgreichen Schülerinnen und Schüler gibt es zusätzliche Sonderpreise zu gewinnen. Wir dürfen also gespannt sein, wer von unseren Schülerinen und Schülern am höchsten, am weitesten und am erfolgreichsten gesprungen ist.